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Der Lions Club Elbmarsch zu Besuch in Fehrbellin und Neuruppin

27.10.2018

Die diesjährige Clubfahrt führte den LC Elbmarsch auf Einladung ihres LF Frank Rosenbaum nach Fehrbellin. Hier hat der Toyota-Händler aus Wedel sein Refugium und mit großem Engagement ein privates Museum errichtet, das automobile und andere Raritäten aus den alten und neuen Bundeländern beherbergt. Bevor es zum abendlichen Museumsbesuch und zur Party ging, stand zunächst eine Stadtführung durch Neuruppin an, die von unserem LF Dr. Karl-Heinz Götz durchgeführt und von den Lionsfreunden aus der Elbmarsch als hochinteressant und überaus informativ geschätzt wurde.

Den Abend verbrachten die Gäste, zu denen sich auch eine Abordnung des LC Neuruppin zählen durfte, in Fehrbellin. Frank Rosenbauer hatte in sein privates Museum geladen, das er mit seiner Frau Christina in aufwendiger langjähriger Eigenleistung gestaltet hat. Bevor die musealen Schätze bewundert werden konnten, gab es die Gastreden von Ralf Kornobis, dem Präsidenten des LC Elbmarsch und unserem Präsidenten Dirk Schwedland mit dem Wimpeltausch beider Clubs. Die Neuruppiner Löwen hatten für die Gastgeber noch eine von allen Lionsfreunden unterschriebene Collage mit Neuruppiner Motiven und für die Gäste aus Wedel die Playmobil Fontanefigur mitgebracht, um sie zu motivieren im kommenden Jahr wieder nach Neuruppin zu kommen, wenn bei „Fontane 200“ attraktive Veranstaltungen zu einem Besuch der Fontanestadt locken.

Fehrbellins Ortsbürgermeister Jürgen Sternbeck wusste Interessantes zur Fehrbelliner Geschichte zu berichten. Kann doch das Städtchen seit 2017 auf eine 800 Jahre alte Tradition zurückblicken. So kam die Partnerschaft mit der Stadt Dülmen aus dem Münsterland unter anderem dadurch zustande, dass in der berühmten Schlacht bei Fehrbellin Truppen des Herzogs von Croy die brandenburgischen Truppen verstärkt und somit zum Sieg über das schwedische Heer beigetragen hatten.

Frank Rosenbaum hat aus dem früher als „Blaues Wunder“ übel beleumundeten Arial, das unter anderem eine Werkstatt für Landmaschinen und Traktoren unterhielt, inzwischen ein Schmuckstück gemacht, das zahlreiche originelle Kuriositäten beherbergt. So gelangt man etwa in den Sanitärbereich und einen zweiten Wohntrakt durch eine Telefonzelle, die noch einen originalen DDR-Münzfernsprecher besitzt. Will man diesen Bereich betreten, muss der Notfallhebel des Fernsprechers betätigt werden.

Gespannt war man natürlich auf die automobilen Schätze, die vom Hausherrn voller Stolz nach dem Essen präsentiert wurden. Auch im Neuruppiner Club befinden sich Kfz.-Fachleute oder „Schrauber“, die sich in ihrer Freizeit diesem Hobby mit Leidenschaft widmen. So war es nicht weiter verwunderlich, das alsbald einige Köpfe unter diversen Motorhauben verschwanden. Als Toyotahändler hatte Frank Rosenbaum natürlich etliche Modelle dieser Marke gesammelt und wusste Interessantes von diesen Fahrzeugen zu berichten. So gab es einen Toyota Mark II in edler Perlmuttlackierung zu bestaunen, den Toyota ausschließlich als Dienstwagen für den diplomatischen Dienst gebaut hat, und der als Vorläufer des Lexus gilt. Mit einer gelben Celica ST von 1972 (1. Serie) bestritt er zahlreiche Rallyes, zu denen er auch die Familie mitnahm. Trotz des Sportwagencharakters bot dieses Fahrzeug so viel Platz, dass die Familie mit Gepäck kein Problem darstellte. Wie hilfsbereit die Toyotafahrer sind, gab Frank Rosenbaum zum Besten, als er in Hockenheim an einer Rallye teilnehmen wollte und die Lichtmaschine kaputt ging. Auf einen Anruf beim Celica-Club hin, setzte sich eine Stafette aus Flensburg mit einer Lichtmaschine in Bewegung. Ein Mechaniker brachte diese nach Hockenheim. Dort klingelte er den Fahrer aus dem Bett und bat um den Autoschlüssel um diese auch noch einzubauen. Als Bonsai-Mustang wird die Celica GT bezeichnet. Eine solche in dunkelgrün stand neben der gelben Celica und begeisterte, wie die anderen Autos auch mit den perfekt gepflegten Motoren. Ein Toyota Sera mit Scherentüren mag das Ende der Beschreibung sein, obwohl noch längst nicht alle Fahrzeuge angesprochen wurden.

Es hat jedenfalls Freude gemacht, die Lionsfreunde von der Elbmarsch kennenzulernen. Es gab einige Anregungen und Ideen, die sich vielleicht einmal in eine Activity umsetzen lassen. Man wird jedenfalls in Verbindung bleiben und hofft auf ein Wiedersehen bei Fontane 200.

Text und Fotos Haka Book

 

Foto: LC Elbmarsch zu Gast in Fehrbellin

Fotoserien zu der Meldung


LC Elbmarsch im privaten Museum Fehrbellin (27.10.2018)

Die diesjährige Clubfahrt führte den Lions Club Elbmarsch nach Fehrbellin, wo die Lionsfreundinnen und -freunde das private Museum von LF Frank Rosenbaum besuchten.  

 

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